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Diese Website versammelt eine Reihe von Empfehlungen zu Dingen die ich schätze, besitze, liebe, häufig nutze, mit deren Anschaffung ich liebäugle oder die ich einfach faszinierend finde. (Diese “Dinge” müssen nicht immer dinglich sein. Es kann sich auch um Musik, Filme, Websites, Apps und ähnlich immaterielle Dinge handeln.) Die Texte sind keine Reviews. Dazu sind sie einfach zu positiv. Mein Leben ist mir zu kurz, um über Schlechtes und Hässliches zu schreiben. Es sind immer Empfehlungen, die keinerlei Anspruch auf Objektivität erheben.

Dafür versuche ist stets, weitere Informationen zu diesen Dingen im Web zu finden und diese zu verlinken (die Links werden manchmal broken sein. Das Netz ist dynamisch). Man verzeihe mir bitte auch, wenn der eine oder andere Link im Rahmen eines Afilliate-Programms kodiert ist (ich also eine kleine Umsatzbeteiligung bei einem Kauf bekäme). Ich rechne nicht, hier nennenswerte Summen verdienen zu können. Das ist ein kleines Experiment. Es wird vielleicht weitere Experimente geben, technische und andere.

Tatsächlich ist das Projekt thin.gs aber keine wirklich spontane Schnappsidee, sondern hat eine lange Vorgeschichte. 2011 hat mich Sebastian Küpers bei zwei Gesprächen in Berlin davon überzeugt, dass der Material Graph ein unerschlossenes Terrain ist, aber ähnlich wichtig sein könnte, wie der Social Graph. Die Idee dieses Material Graph war es, die Verbindungen zu den Dingen festzuhalten, die wir Menschen benutzen, besitzen, lieben, uns wünschen etc. Diese Dinge sind selbstverständlich mit anderen “Dingen” verbunden, sowie auch auch mit anderen Menschen: ein komplexes Netzwerk, das am Ende die Beziehungen von Menschen und Dingen beschreibt. Mehr dazu hier.

Nach einigen Wochen hatten wir eine kleine Firma gegründet, deren Ziel es war, den Material Graph aufzubauen – bzw. dieses ja schon existierende Beziehungsnetz zu dokumentieren. Der erste Schritt auf diesem Weg sollte die App thin.gs sein, mit der man Dinge, die man besitzt, benutzt, sich wünscht, liebt oder einfach nur cool findet, “preisen” kann.

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Von thin.gs entstanden im darauf folgenden Jahr zwei Prototypen, die jeweils aus einer iOS App und einem cloudbasierten Backend bestanden. Aber leider gelang es uns nie, ein erfolgreiches Produkt daraus zu entwickeln. Dafür gab es viele Gründe, deren Beschreibung hier zu weit führen würde. Alle Beteiligten haben in diesem Projekt viel gelernt 🙂

Obwohl das Projekt thin.gs damals beendet wurde und Sebastian und ich inzwischen an ganz anderen Themen arbeiten, hat mich die Idee dahinter nie losgelassen. 2015 entstand in meiner Freizeit noch einmal ein neuer Prototyp als Fingerübung in Apples eigener Programmiersprache Swift. Auch dieser erreichte aber nie einen Reifegrad, mit dem man die App guten Gewissens in den App Store hätte stellen können. Der Grund dafür lag dieses Mal ganz einfach in dem magischen Begriff “in meiner Freizeit” 🙂

So habe ich mich dann am Ende entschlossen, das Ganze in Form einer Website auf Basis von WordPress umzusetzen.  (Ost-)Westfalen sind hartnäckig (manche sagen “dickköpfig”, aber das ist mir zu wertend)!

 

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