Alexander Osterwalder: Business Model Generation

Der Untertitel “A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers” ist ein bisschen pompös. Ist aber Wahres dran. Man muss nicht einmal “glauben”, dass die Methode, die Osterwalder beschreibt, perfekt ist. Vermutlich ist sie es nicht. Aber sie ist in den meisten Fällen effektiver, als “sich Gedanken dazu zu machen” oder ein Excel-Sheet aufzureißen.

Das Buch stellt aber nicht nur die Methodik vor. Man bekommt eine Menge Hands-on-Tipps, wie man aus einem Satz Ideen ein einfaches – oder auch komplexes Business Model machen, plausibilisieren und kompakt darstellen kann. Der Canvas beinhaltet 9 Aspekte des Geschäftsmodells und setzt sie in logische Beziehungen: (1) Kundensegmente, (2) Wertversprechen/Angebote, (3) Kommunikations/Vertriebskanäle, (4) Typische Kundenbeziehungen, (5) Erlösströme, (6) Kostengruppen, (7) Ressourcen, (8) Partnerschaften, (9) Zentrale Unternehmensaktivitäten.

Dazu gibt es einen Satz Case-Studies, die mit Beispielen illustrieren, wie man die Methode anwendet. Und zuletzt: die Osterwalder’schen Business Models sind inzwischen so etwas wie ein Standard in der Startup-Szene. Jeder kennt sie und wenn man die eigenen Ideen anhand dieser Methodik beschreibt, wird man einfacher schneller verstanden.

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Video zu Business Model Canvas
Business Model Canvas App (die wirklich ganz praktisch sein kann)

 

 

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